22
Jul
2014

Ruinen und anderes

Guten Morgen, heute gibt es mal wieder eine kleine Liste. Passend zum Wetter.

Da hätten wir einmal Philipp Abresch, inzwischen Korrespondent der ARD, und seine Idee. Es ist sehr toll, was er da immer wieder auf die Beine stellt (hat mein Leben entscheidend beeinflusst. Lange her).

Auch im Westen gibt es jede Menge Elend. Immer noch. Und dessen Spuren.

So. Und wegen nicht genug Jammertal, hier noch ein bisschen Umweltelend. Da kann man nur hoffen, dass der Konsum in seiner jetzigen Form bald endgültig untergeht. Dekorativ bitteschön.

Falls Sie nun etwas Erleichterung suchen, gehen Sie hier zum Essen. Sie werden es nicht bereuen. Und weil Sie ja nach dem wunderbaren Mahl nicht mehr fahren wollen, nehmen Sie sich eines der bezaubernden Zimmer. Sie werden trotz allem wunderbar schlafen.

Die:

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Da. Neulich. Manchmal.

21
Jul
2014

Ja

Ja, ich habe mich beschwert, dass es zu kalt ist. Und dann habe ich mich beschwert, dass es zu heiss ist. Und das finde ich völlig gerechtfertigt, denn zwischen meinen Beschwerden lagen ungefähr 20 Grad. Wenn ich also noch einmal lesen muss, dass alle immer nörgeln, egal wie das Wetter ist, muss ich vielleicht echt mal einen Leserinnenbrief schreiben.

Ja, ich finde 12° C im Sommer zu kalt.
Ja, ich kann 32° C nicht ausstehen.

Ja, ich sehne mich nach etwas dazwischen.
Und finde 22° C ausreichend sommerlich.

Wiedermal feststellen, dass ich den Sommer nicht sonderlich mag.
Es lebe der Herbst.

20
Jul
2014

Zufrieden

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mit und erschöpft von der Ernte. Jetz reichts mit Erbsen. (Bohnen gehn noch)

18
Jul
2014

Gut

gerade, dass es Erde gibt, in der ich wühlen kann. Der Garten ist fast fertig.
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Entweder nicht sprechen oder über Gemüse. Den Hund. Oder mit dem Hund.

17
Jul
2014

Was weg muss muss weg

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Ich weiss nicht, wie lange ich schon versuche, mich dagegen abzuhärten. Kaum Fortschritte. Eher gar keine. Es bricht mir das Herz.

Beim anderen Haus angerufen. Noch drei Wochen. Ich glaub, ich nehme nur die Rosen. Und die Hortensien. Und den Lavendel. Ach, wenn nur jemand anderes.

16
Jul
2014

Alles neu

Entschieden, das Atelier in Werkstatt/Gästehaus umzubenennen.
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Trifft die Nutzungsrealität deutlich besser.

15
Jul
2014

Klar,

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wenn Besuch da, keine Bergsicht. Auch nicht vom Turm aus.

8
Jul
2014

cucina casalinga

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Beim Rechneraufräumern habe ich einen Link gefunden, den ich mal aufgehoben hatte: Über die Touristische Auferstehung von Calstelfalfi. Interessant fand ich das, weil ich, ganz in der Nähe dieses rätselhaften Dorfes meine ersten Wirsindjungundwildundfahrenmiteinemschönenaltenautodavonurlaube verbracht habe. Drei oder vier. Mit dem Strich-Achter. Damals haben wir uns gefragt, was es mit diesem seltsamen leeren Ort auf sich hat. Erst jetzt, in diesem taz-Artikel findet sich eine Erklärung. Zwei italienische sogenannte Investoren sind bei dessen Umbau zum Luxusresort bereits pleite gegangen, jetzt versuchen es die Deutschen. Wie man auf der Webseite sieht, sind sie jedenfalls noch immer dran.

Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits traurig über die Erweckung. Damals gab es dort nur noch wenige Leute, viele Häuser waren von Menschen verlassen und von Eulen bewohnt. Für mein Gefühl die schönste Gegend der Toskana, rauh, karg, leer, mit ein paar lässig hingeworgfenen Pinien auf den dürren Hügeln. Zwischendurch ein verfallenes Haus mit ehemals beeindruckender Zypressenallee. Urlaub, den ich mit einem dreiwöchigen Fabrikjob lässig finanzieren konnte. Niveauschalter für Waschmaschinen. Akkord.

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Andererseits freue ich mich natürlich, dass es da wieder Perspektiven gibt. Arbeit. Geld verdient wird. Und das nicht alles restlos zu Staub zerfällt. Oder nur Schweinemastbetriebe gebaut werden. Davon gibt es nämlich schon sehr viele.

Ich hab dann natürlich noch unsere damaligen Vermieter gegugelt: Eine ganz normale Bauernfamilie. Wenn man durch den bunten Plastikvorhang in die große Küche kam, um den Hausschlüssel in Empfang zu nehmen, wurde man von der Mama an den riesigen Busen gedrückt, es gab eine kurze fröhliche Unterhaltung mit Händen und Füssen und gleichzeitig wurde in einem Topf Sugo gerührt, der auf dem Herd köchelte. In der Ecke über dem Esstisch dudelte der ewige Fernseher.

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Toskanisch pittoresk war damals eigentlich nix ausser der Natür. Die Wohnungen waren mit Übriggebliebenem ausgestattet, die Matratzen alt, manchmal auch bewohnt, die Bettgestelle quietschten. In der Küche das schillernde Bild eines silbernen Pudels neben dem gemauerten Kamin. Aber der selbstgemachte Pecorino. Das Olivenöl. Der Wein. Der war nicht so dolle (aber darum ging es ja auch nicht). Rot noch etwas besser als Weiss. In großen Flaschen mit Plastikgeflecht drumrum, nix Bast. Alles für wenig Geld, einmal übern Hof, und dann mit Armen voll geschenkter Tomaten heim, die allein schon eine Reise wert.

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Wenn man ums Haus streifte, fand man Stachelschweinstacheln. Oder sich Auge in Auge mit einer Schlange, von der man hoffte, dass es keine Viper ist. In jede Richtung ein gemalter Blick. Farben von Umbra bis Siena. Abends Apero in San Gimignano, das man für sich allein hatte, wenn alle Busse abgefahren waren.

Heute gibt es ordentlich eingerichtete Wohnungen, einen eigenen Pool und hübsch verpackte Produkte. Zum Hof gehört ein kleines Restaurant mit cucina casalinga für die Hausgäste. So wie ich mir das für hier auch vorstelle. Nebenan in Castelfalfi kann man ein grundsaniertes Mittelalterappartment für 250.000 € kaufen. Und golfspielen. Ach Gentrifizierung.
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Notizen von JWD

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Und alle

Danke für den Link...
Danke für den Link auf die Asylums. Interessant,...
kid37 - 22. Jul, 20:01
Die:
Da. Neulich. Manchmal.
montez - 22. Jul, 11:43
Ruinen und anderes
Guten Morgen, heute gibt es mal wieder eine kleine...
montez - 22. Jul, 11:23
Das mag ich auch. Ich...
Das mag ich auch. Ich mag nur nicht heiss.
montez - 22. Jul, 10:08
Er ist ganz allerliebst.
Er ist ganz allerliebst.
montez - 22. Jul, 10:08
Ich mag ja den Sommerregen...
Ich mag ja den Sommerregen so gern und seine ganz besondere...
Maphisti (Gast) - 21. Jul, 23:50
sieht lecker aus :-)...
sieht lecker aus :-) und herzerwärmend das katzentier!
rosmarin - 21. Jul, 17:51
Jaaa! Genau!
Jaaa! Genau!
montez - 21. Jul, 17:23

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Das hier ist alles Privatkram von Frau Montez. Ohne kommerzielle Werbung, mit eigenen bunten Bildern und selbstgehäkeltem Text. Für Inhalte extern gelinkter Seiten übernimmt sie keine Gewährleistung, da diese sich plötzlich und ohne ihr Wissen ändern können. Und für Kommentare keine Verantwortung. Wehklagen und Beifall an missmontez[bei]gmx[punkt]de

Wie nochmal?

 

Naja, fast

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Zuletzt aktualisiert: 22. Jul, 20:01

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